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Fassadenstudie für den Porsche Design Tower am Stuttgarter Pragsattel, Konzept MR Architekten
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Fassadengestaltung – eigenständige Konzeptstudie

Fassadenstudie Porsche Design Tower

Stuttgart, Pragsattel

Fassadengestaltung

Eigenständiger Gestaltungsvorschlag für die Fassade des rund 90 m hohen Hochhausensembles am Stuttgarter Pragsattel: ein umlaufender, gerundeter Verkleidungsrahmen, dessen Kontur vom Design der Fahrzeug-Rückleuchten abgeleitet ist.

Eigenständige Konzeptstudie zur Neugestaltung der Fassade des Porsche Design Tower und des angeschlossenen Porsche Zentrums in Stuttgart – Fassadenkonzept, Formfindung, Detailstudien und Visualisierung.

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Ausgangspunkt

Am Stuttgarter Pragsattel steht seit 2020 ein Hochhausensemble aus einem rund 90 Meter hohen Turm mit Büros, Hotel und Gastronomie und einem flachen, langgestreckten Autohaus. Diese Studie fragt: Was wäre, wenn die Fassade die Formensprache der Marke aufnehmen würde, für die das Haus steht?

Das Ensemble wurde vom Architekturbüro der Bülow AG entworfen. Der Turm nimmt in den unteren acht Geschossen Büros auf, darüber ein Hotel mit 168 Zimmern sowie Restaurant, Bar und Dachterrasse; daneben liegt das Porsche Zentrum mit Ausstellung und Werkstatt. Die Studie ändert an dieser Nutzung und an der Grundfigur des Hauses nichts – sie setzt allein an der äußeren Erscheinung an.

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Der Leitgedanke

Ein Unternehmen, dessen Produkte von aerodynamischer Form leben, sollte diese Form auch im eigenen Gebäude zeigen. Aus diesem Gedanken entstand das Kernelement des Vorschlags: ein umlaufender, gerundeter Rahmen an der Gebäudeecke, dessen Kontur vom Design der Fahrzeug-Rückleuchten abgeleitet ist.

Er fasst den Turm oben ein, läuft an der Ecke herunter und schwingt über den Sockel in die horizontalen Bänder des flachen Nachbargebäudes weiter. Aus zwei Baukörpern wird so eine zusammenhängende Figur.

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Geometrie und Detail

Die Form ist nicht frei gezeichnet, sondern über ein festes Verhältnissystem hergeleitet: die Breiten stehen im Verhältnis B = 2A/3 und C = B/2, die Teilverkleidung liegt mit 38 Grad zur Gebäudestruktur. Genau dieser Winkel und die halbrunde Gebäudeecke sorgen dafür, dass die Belichtung der dahinterliegenden Räume nicht eingeschränkt wird.

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Konstruktion

Die Verkleidung liegt nicht auf der Fassade auf. Sie ist an definierten Punkten über Konsolen mit den Geschossdecken verbunden und hält überall Abstand zur Glasebene. Dadurch erhalten die Fenster hinter der Verkleidung weiterhin Tageslicht, und der Zwischenraum bleibt als Luftpassage offen – die Schale bleibt Schale und wird nicht zur zweiten, dichten Wand.

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Anspruch

Die Neugestaltung bedeutet nur eine geringe Änderung der bisherigen Gestaltungsabsicht. Sie kann aber zu einem deutlichen Gewinn im äußeren Erscheinungsbild beitragen und dem Anspruch gerecht werden, ein architektonisches Wahrzeichen darzustellen. Entwickelt wurde der Vorschlag in Freihandzeichnungen, Detail- und Schnittstudien und anschließend in 3D-Visualisierungen überprüft.

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Hinweis

Diese Arbeit ist eine eigenständige Konzeptstudie der Morteza Rahimian GmbH. Sie wurde nicht beauftragt und nicht umgesetzt. Angaben zum bestehenden Bauwerk stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen der Bauherren. Marken- und Namensrechte Dritter bleiben unberührt.

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